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Axel Ebert • Reiki Meister Usui Shiki Ryoho |
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Über Stärken, Schwächen und Reiki Axel Ebert - August 2004 Die fünf Konzepte - Versuch's nicht Axel Ebert - Januar 2006 Hingabe - in einem Atemzug Axel Ebert - Februar 2006 |
Unsere tiefste Angst Nelson Mandela Die vier Weisheiten des Spiegels Jenseits von Konzepten Esther Veltheim |
Unsere tiefste Angst ist nicht, daß wir der Sache nicht gewachsen sind. Unsere tiefste Angst ist, daß wir unermeßlich mächtig sind. Es ist unser Licht, das wir fürchten, nicht unsere Dunkelheit. Wir fragen uns: Wer bin ich denn eigentlich, daß ich leuchtend, hinreißend, begnadet und phantastisch sein darf? Wer bist Du denn, daß Du das nicht sein darfst? Du bist ein Kind Gottes. Wenn Du Dich klein machst, dient das nicht der Welt. Es hat nichts mit Erleuchtung zu tun, wenn Du dich einkringelst, damit andere um Dich herum sich nicht verunsichert fühlen. Du wurdest geboren, um die Ehre Gottes zu verwirklichen, die in uns ist. Sie ist nicht nur in einigen von uns - sie ist in jedem Menschen. Und wenn wir unser Licht erstrahlen lassen, geben wir unbewußt den anderen Menschen die Erlaubnis, dasselbe zu tun. Wenn wir uns von unserer Angst befreit haben, wird unsere Gegenwart ohne unser Zutun andere befreien.
Nelson Mandela
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Ich lebe in einer Gemeinschaft auf diesem Planeten und messe und vergleiche mich mit meinen Mitmenschen. Naturgemäß bewerte ich dabei, wo ich stehe.
Wenn ich an meine Schwächen denke, so sind diese wohl zunächst nicht durch mich selbst zu meinem Bewußtsein geworden. Es ist im besten Fall ein Feedback der Umgebung, im schlimmeren Fall eine Kritik eines nahe stehenden Menschen. Ich gelte dabei als schwach im Vergleich zum Durchschnittsmenschen, wie er sich als allgemein akzeptiert darstellt. Eine Kritik ist eigentlich nicht sonderlich hoch zu bewerten. Sie zeigt und sagt eher etwas über den Kritiker aus als über die kritisierte Person - mich selbst. Danach gelte ich als schwach, wenn ich nicht kämpfe, nicht gewinne, keinen Erfolg habe, keine Anerkennung, wenn ich krank bin. Hat aber nicht gerade der Kritiker Angst davor, selbst einmal in eine solche Situation geraten zu können? Er ist froh darüber, dort nicht zu stecken, und wer weiß - wie würde er reagieren? Er hat selbst Stärke gezeigt, denn er hat andere besiegt. Er hat Schwächere besiegt! Seine Stärke ist seine Schwäche! Würde er gegen Stärkere kämpfen? Würde er gegen sich selbst kämpfen? Was noch viel schlimmer wäre, denn da ist die Angst, eine eigene verdeckte, zugedeckte, Schwäche zu erkennen. Wer glaubt er sei stark - der ist schon schwach. Und der Schwache? Er hat vielleicht gekämpft und verloren? War er dann nicht stark? Oder er hat erkannt, daß dieser Kampf unnütz ist? War er dann nicht weise? Ist er überhaupt schwach? Vielleicht zieht er sich nur zurück, um seine Situation im Nichtwiderstand zu verstehen? Es ist nicht der Kampf, der eine wirkliche Schwäche überwindet. Es ist die Einstellung dazu.
Über meine Einstellung entscheide ich selbst. Wenn ich bereit bin, die Dinge ohne Urteil zu sehen, kann ich mir unendlich viel schenken. Ein guter Freund kann mir mit seinem Feedback helfen, daß auch ich Nichtblinder besser sehen lerne. Ich darf mir seiner ehernen Absicht gewiß sein. Aber auch er darf sich irren.
Stärken sind also nichts und Schwächen sind auch nichts. Wer mit seinen vermeintlichen Schwächen in Kontakt steht, allein sich dieser Situation bewußt ist, ist stark. Er holt diese »dunkle Seite« ans Licht und vereint sich mit einem Teil seiner selbst. Am Licht ist die Seite schon nicht mehr dunkel, und die Begriffe lösen sich auf.
Vielleicht ist meine größte Schwäche, daß ich wünsche und glaube, jemand zu sein, der ich nicht bin, etwas unter Kontrolle zu haben, daß ich eigentlich gar nicht verstehe. Meine Persönlichkeit steht im Streit mit meiner Seele. Die wirkliche Schwäche dahinter scheint mir, daß ich nicht verstehen kann, etwas ganz großartiges zu sein - unbedeutend und großartig eben!
Wie schön, diese Erkenntnis Stück für Stück reifen zu lassen, ein ohne Zweifel langer Weg, der auch das Siegen und besiegt werden beinhaltet. Bis ich mich gefunden habe und so akzeptiere, wie ich bin, ohne Kritik und mit offenem Herzen.
Der Weg ist mit Krankheiten und Leiden gepflastert, und ich bezahle den Preis für meine Ignoranz und Fehler. Ich steht dabei nicht nur für mich selbst, sondern auch für die Menschheit als Gruppe und sogar alle natürlichen Formen als Ganzes. Gerade hierbei empfinde ich eine außerordentliche Bedeutung von Reiki. Ich habe in den letzten Jahren ein Werkzeug gefunden, anfangs um meine Einstellung zu meistern und später, um einem Gesetz zum wirken zu verhelfen, welches nicht von allein wirkt, sondern erst durch den spirituellen Willen von uns allen zum wirken gebracht wird: die »Dominanz des Guten«. Mit Reiki spüre ich, was es bedeutet, Gottes Sohn zu sein.
Erich Kästner sagte einmal »Es gibt nichts Gutes - außer man tut es«. Reiki scheint mir in diesem Leben wie eine Prüfung zu sein, wie weit ich mich auf etwas einlassen kann, daß ich nicht erklären kann, dessen wohltuende Wirkungen ich aber überall und nicht zuletzt an mir selbst sehe. Meine Einstellung hat mich dabei getragen. Sei meine Einstellung zu dem Unbekannten auch weiterhin das Kriterium der Wahrheit!
Axel Ebert
Ich finde die Konzepte einfach selbstverständlich und nicht nur für Reikianer passend.
Sie als Regeln oder Prinzipien zu bezeichnen, ist für mich schwanger mit »etwas tun müssen, was ich nicht tue, was ich womöglich gar nicht glauben kann, daß ich es schon in mir habe«. Etwa so, wie jemand, der sich sagt »Ich muß jetzt glücklich sein - aber warum bin ich es denn nicht?«
Also versuche ich es lieber mit Reiki (das trägt mich sowieso in die Richtung), statt mir über die Regeln weitere »Ich bin noch nicht - Krankheiten« einzureden. Denn davon habe ich schon genug.
Wenn ich einmal eine tiefe innere Gewissheit habe, daß jetzt nur das »jetzt« wichtig ist, daß andere mich nicht verletzten können, daß ich mein Bestes gebe und den Rest der Bestimmung überlassen kann, daß ich anderen immer wohlgesonnen bin, werde ich in den Konzepten zu Hause sein, natürlich. Dann aber brauche ich sie gar nicht mehr, denn ich habe in der Tat die Wundermedizin und das Geheimnis für Glück schon gefunden.
Affirmationen
Für gelegentliche Sprünge auf dem Weg könnte eine Affirmation um die Konzepte aber schon helfen. Indem ich den Spieß nämlich umdrehe. Und - aufgepaßt - denn das ist ganz spannend für ALLE Affirmationen und eine Anregung von Andreas Ackermann, einem schweizer Mentaltrainer. Die Affirmationen werden als Fragen formuliert, und geben so viel Futter für den Geist.
Zitat: »Aus dem Verkaufstraining wissen wir, daß der Einsatz von Argumenten und Aussagen nicht annähernd so wirkungsvoll wie das Stellen aufbauender Fragen ist. Man weiß, daß dem Gehirn gestellte Fragen weitaus wirkungsvoller als Argumente und Aussagen sind, die dem Gehirn auferlegt werden. Wenn das so ist, warum sollte man nicht die Aussagen überhaupt umgehen und geradewegs zu den Fragen kommen? - wenn das Gehirn das ohnehin schon macht? Machen Sie mal den Test: Formulieren Sie ab jetzt: Warum bin ich glücklich, gesund und wohlhabend? Warum fallen mir laufend interessante und lukrative Aufträge zu? usw. Der springende Punkt bei dieser Form von Affirmationen ist es nicht, die Antworten auf Ihre Fragen zu finden! Es geht lediglich darum einen Prozeß auszulösen - also nicht rational nach einer Antwort suchen. Überlegen Sie auch einmal, was Sie bewirken, wenn Sie sagen: Warum bin ich immer der Verlierer? Warum trifft es immer mich? Warum bin ich dauernd krank? Warum habe ich immer die falschen Männer? usw. Hat doch bis heute bestens funktioniert, oder?«
Also, liebe Freunde! Zurück zu den Konzepten. Und wer Reiki 2 hat - laßt sie uns mit den Symbolen verstärken. Laßt mich aufschreiben und fragen:
Und in der plötzlichen Stimmung eines Augenblicks werde ich mich irgendwann fragen - ja und warum denn eigentlich nicht? Ich weiß zwar nicht, warum ich mich so verhalte, aber es ist gut so.
PS: Vermutlich stammen die 5 Konzepte nicht von Usui sondern sind generelles japanisches Gedankengut. Ich habe eine Referenz zu dem Buch »Kenzon no Gebri«(veröffentlicht 1914) von Bizan Suzuki gefunden. Bereits dort steht »Nur für heute, ärgere Dich nicht, hab keine Angst, sei ehrlich, arbeite hart, sei freundlich zu anderen«. Vielleicht haben die Sätze in Japan die gleiche Bedeutung wie ich sie weiter oben zu deuten versucht habe. Dann könnte man auch einfach sagen -
![]() Namaste |
Axel Ebert
Heute habe ich, wie ich meine, die Essenz von Atmung verstanden. Ich mußte einfach loslachen, als ich es herausfand. 24 Jahre habe ich Yoga praktiziert, und vielleicht habe ich es nie getan. 24 Jahre für eine 5 Minuten Lektion. Meine Atemübungen waren wie das, was wir Zufallsreiki nennen. Ich bin dem perfekten Atemzyklus 4-16-8-8 nachgejagt, was für Einatmen-Anhalten-Ausatmen-Anhalten in Sekunden steht. Ich hatte mich sogar verbessert, ziemlich schnell ging es zu 5-20-10-10 und weiter zu 6-24-12-12. Von da an ging es nicht weiter, weder in zeitlicher Ausdehnung noch in Freude, wie Du vielleicht schon vermutest. Die vorteilhaften Auswirkungen meiner »Versuche« waren über die ganze Zeit wahrscheinlich auch eher begrenzt.
Vor einiger Zeit habe ich dann diesen Spruch gehört. Die Yogis sagten »Perfekte Atmung - Perfekte Gesundheit«. In meinem Geist fing etwas zu arbeiten an. Was ist die Essenz dieser perfekten Atmung? Ist es wirklich dieser vorgegebene Rhythmus oder gar eine Frage, wie lange jemand den Atem anhalten kann?
Dieser Atem ist doch in Wirklichkeit der Hauch des Lebens. Ich lasse die ganze göttliche Schöpfung und Energie in mich eintreten, und mein ganzes Selbst, meinen Körper, meinen Geist ausfüllen, wenn ich einatme. Dieser Atem verbindet meinen Körper mit meinem höheren Selbst. Je tiefer und vollständiger ich einatme, umso näher komme ich meiner wirklichen spirituellen Natur. Diesen Atmen vollständig aufzunehmen heißt, mich meiner eigenen göttlichen Natur anzunähern. Es ist dieser Atem, der das Scheinbare mit dem Unbekannten verbindet. Wenn ich mich mit diesem Geschenk vollständig vereinen kann, es verinnerlichen kann, werde ich auch bereit sein, es loszulassen. Dieses Loslassen ist Hingabe. Sie ist absolut notwendig und muß vollständig sein. Ich habe kein Recht, etwas zu behalten, was mir leihweise vergönnt wurde. Alles auf der Erde folgt dem heiligen »Gesetz der Rückkehr«, von dem das Gravitationsgesetz nur ein Aspekt ist. Wenn ich ausatme, ergebe ich mich diesem Gesetz, ich gebe mich ihm hin. Ich trete in die Welt und erlaube, das mein Selbst von der göttlichen Schöpfung wieder absorbiert wird. Je tiefer und vollständiger ich diesen Kreislauf fließen lassen kann, desto mehr bin ich Eins mit dem Universum und mit mir selbst.
Ich bin der Meinung, daß diese vollständige Hingabe eine intuitive Handlung, beruhend auf intuitivem Wissen voraussetzt. Und dies ist die vollständige Absorption.
Als ich anfing, meine Atemübungen mit diesem Fokus durchzuführen, habe ich sofort eine große Freude gespürt. Ich fühlte mich wie aufgeladen, mit einer unerwarteten Klarheit. Leichte Beschwerden, die ich über Monate am linken Hüftgelenk hatte, verschwanden plötzlich. Ich fühlte mich fast wie benommen ob dieser untypischen Frische. Kurz darauf habe ich ein bezauberndes Mädchen kennengelernt. In mir sind Gefühle von Liebe erwacht, die ich in dieser Tiefe nie kannte. Um es mit anderen Worten zu sagen - mein Sein hat sich mit den vollständigen Atemzügen harmonisiert und ausgedehnt.
Du wirst vielleicht fragen, ob das alles wirklich wegen ein paar Atemzügen passieren konnte? Nun - vielleicht nicht wegen der Atemzüge sondern einfach mit ihnen. Vielleicht ist es wegen Reiki passiert, daß es mir bewußt wurde. Vielleicht wegen der Reiki - Meisterausbildung, die ich angefangen habe? Vielleicht wegen der Spheno-Basilar-Verbindung, die kürzlich bei mir mit BodyTalk balanciert wurde? Vielleicht einfach wegen der Idee, einen Artikel über »Hingabe« zu schreiben? Es spielt keine Rolle. Vermutlich waren meine Einschränkungen schon vor 24 Jahren bereit abzufallen, 5 Minuten, nachdem ich mit Yoga Pranayama (Atemübungen) anfing.
Mit meiner Erkenntnis sind meine Atemzyklen nicht nur tiefer geworden sondern auch automatisch länger, und jetzt verstehe ich es. Ich bin einem Ziel nachgejagt, daß ich nicht erreichen konnte. Denn das Ziel ist in Wirklichkeit kein Ziel sondern ein Effekt von nicht versuchen, etwas das sich infolge stolzer Absorption und hingabevoller Aufgabe ergibt. Ich bin nicht auf der Erde um mich nur hinzugeben. Aber Hingabe ist ein natürlicher Teil davon.
Für den Spruch der Yogis oben gibt es eine physiologische Erklärung. In der Atmung scannt der KörperGeist die ganze Existenz - von der tiefsten Frequenz (den Knochen) bis hin zur höchsten (den Chakren). Diese bewußte Kenntnis von allem, was im KörperGeist passiert, ist Voraussetzung für die vollständige Selbstheilung. Wie könnte wohl jemand mit einer flachen Atmung gesund bleiben und sein ganzes Potential ausschöpfen?
Meine Atmung ist mein immerwährender Zeuge, wie weit ich für Absorption und Hingabe bereit bin, wieviel Göttlichkeit ich in mein Handeln lege. Nicht das gleichzeitige Ausführen mehrerer Handlungen kann dieses Bewußtsein freilegen, sondern nur das Gegenteil davon. Im Fernen Osten sagt man:
So möchte ich anfügen:
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Axel Ebert
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